Limfjordsbanen (LFB)


Die Stadt Aalborg am Limfjord ist die größte Provinzstadt in Nordjütland und war daher auch Ausgangspunkt für drei Privatbahnen. Diese Gesellschaften wurden 1903 in eine gemeinsame Betreibergesellschaft übernommen, den Aalborg Privatbaner (APB). In ihrer Glanzzeit war die APB Dänemarks größte Privatbahngesellschaft mit umfangreichen Werkstätten und erheblicher Bedeutung für den lokalen Arbeitsmarkt. Trotzdem konnte sie nicht dem allgemeinen Privatbahnsterben entgehen und wurde 1969 geschlossen. Glücklicher Weise gelang es 1973 die "Limfjordsbanen" (LFB) ins Leben zu rufen, die seitdem als Museumsbahn die Privatbahnzeit in Aalborg auf 18 km eigener Strecke erlebbar macht. Heimat der LFB ist der große Ringlokschuppen der APB in Aalborg, der als Remise und Werkstatt dient.

Das Material der LFB:
Die LFB verfügt über eine umfangreiche Sammlung, die neben Fahrzeugen aus APB-Beständen auch Material anderer Bahnverwaltungen umfasst. Zum 25-jährigen LFB-Jubiläum ergaben alle Fahrzeuge aneinander gekoppelt rechnerisch die stolze Länge von 368 m.

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Besonders stolz ist man auf die betriebsfähige Dampflok Nr. 34 der FFJ, einer Henschel-Lok mit Schlepptender, die zunächst als Spielplatzlok überlebte. Eine weitere Dampflok der dänischen Firma Vulcan wird z.Zt. restauriert, eine zweiachsige Borsig-Rangierlok ist abgestellt.
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Dieselfreunde finden bei der LFJ den Typ Marcipanbrød sowie die M 6 der Skagensbanen, einen Eigenbau aus zusammengesuchten Einzelteilen von Scandia. Außerdem gibt es eine Handvoll Skinnebus-Triebwagen.
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Der Wagenpark umfaßt eine Reihe schön restaurierter Personenwagen mit Holzaufbau, sowie einige Güterwagen.


Mein Fazit:
Große und vielfältige Fahrzeugsammlung in ausgezeichnetem Zustand, sehr zu empfehlen!


Abbildungen:

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Anschrift und Kontakt:
Limfjordsbanen
Hjulmagervej 56
DK-9000 Aalborg

www.limfjordsbanen.dk


Weitere Ausflugsziele in direkter Nähe:
Aalborg ist eine reizvolle Stadt mit zahlreichen kulturellen und sonstigen Zielen. Bei dieser Vielfalt verkneife ich mir konkrete Hinweise und verweise lieber auf die Seiten des örtlichen Touristenbüros: www.visitaalborg.com



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