Steckbrief Triangel-Beiwagen

DfA bot zu den Triangel-Triebwagen passende Beiwagen an, die der Bauform des jeweiligen Modells entsprachen. Mit insgesamt 10 Waggons blieb die Stückzahl allerdings übersichtlich, da die Abnehmer meist auf eigene Bestände zurück griffen.

1923: Für das Modell II bot DfA Beiwagen an, die in ihrer Bauart den Triangel-Triebwagen entsprachen. Der kastenförmige Wagenkasten war aus Holz aufgebaut und mit Aluminiumblech beplankt, das Dach war flachgewölbt. Der rechteckige Grundriß war schmaler als bei regulären Personenwagen gehalten, um ein aufwendiges Einrücken der Türen an den Einstiegen zu vermeiden. Die Unterkante des Wagenkastens war an den Seiten nach innen versetzt, so daß die Wände unterhalb der Fensterreihe eine leicht bauchige Wölbung erhielten. Der Fahrgastraum war mit Holzbänken in 2+2 Teilung und Mittelgang eingerichtet und war an den Enden mit seitlichen Türen sowie Übergängen versehen. 1923 wurden je ein Beiwagen für die "Århus-Hammel-Thorsø Jernbane" als AHTJ MP 1 und die "Hillerød-Frederiksværk Jernbane" als HFJ M 2 gebaut.

Technische Daten Triangel Modell II-Beiwagen:
Anzahl 2
Hersteller DfA
Baujahre 1923
Länge über Puffer 7.500 mm
Achsstand 3.600 mm
zul. Höchstgeschwindigkeit - km/h
Dienstgewicht 5,5 t
Sitzplätze 3. Kl. 28
Einrichtung -


Abbildungen:

DK10844


1924: HTJ M 11, Modell VII (kurz), wurde mit dem Beiwagen HTJ MP 36 ausgeliefert. Der Wagen war bereits 1924 als Vorführwagen gebaut worden mit der Reihe Modell IV. Der Wagen hat einen rechteckigen Grundriß mit Türen an beiden Enden und war mit Mittelpufferkupplungen versehen.

Technische Daten Triangel Modell VII kurz-Beiwagen:
Anzahl 1
Hersteller DfA
Baujahre 1924
Länge über Puffer 8.200 mm
Achsstand 4.000 mm
zul. Höchstgeschwindigkeit - km/h
Dienstgewicht 6,7 t
Sitzplätze 3. Kl. 40
Einrichtung -


Abbildungen:

kein Bild


1927: Die "Stubbekøbing-Nykøbing-Nysted Banen" (SNNB) beschaffte für ihre Modell VII (lang)-Triebwagen drei Beiwagen als SNNB MP 1-3. Es handelte sich um zweiachsige Fahrzeuge mit Wagenkästen aus Holz und offenen Einstiegsbühnen an den Enden.

Technische Daten Triangel Modell VII lang-Beiwagen:
SNNB MP 1-3
Anzahl 3
Hersteller DfA
Baujahre 1927
Länge über Puffer 10.550 mm
Achsstand 5.500 mm
zul. Höchstgeschwindigkeit - km/h
Dienstgewicht 9,5 t
Sitzplätze 3. Kl. 46
Einrichtung 2 Abt., 1 WC


Abbildungen:

DK10829 DK9797


1932: Die "Gribskovbanen" (GDS) beschaffte für ihre Modell XIV A-Triebwagen zwei Beiwagen als GDS C 37-38. Es handelte sich um zweiachsige Fahrzeuge mit Wagenkästen aus Holz und offenen Einstiegsbühnen an den Enden. Da die Waggons auch in dampfgeführten Zügen eingesetzt werden sollten, waren sie mit Druck- und Vakummbremsen sowie mit Dampfheizungen neben den Koksöfen ausgerüstet.

Technische Daten Triangel Modell XIV A-Beiwagen:
GDS C 37-38
Anzahl 2
Hersteller DfA
Baujahre 1932
Länge über Puffer 12.500 mm
Achsstand 6.600 mm
zul. Höchstgeschwindigkeit - km/h
Dienstgewicht - t
Sitzplätze 3. Kl. 52
Einrichtung 2 Abt., 1 WC


Abbildungen:

DK10404


1932: Die "Varde-Nørre Nebel Jernbane" (VNJ) erhielt zwei Beiwagen als VNJ C 19-20. Es handelte sich um zweiachsige Fahrzeuge mit Wagenkästen aus Holz und geschlossenen Einstiegen mit eingerückten Seitenwänden. Es waren die einzigen Triangel-Beiwagen, die an das Design der Triebwagen angepaßt waren - allerdings verfügte die VNJ über keine entsprechenden Fahrzeuge. VNJ C 20 wurde nach dem Ausrangieren bewahrt und gelangte letztendlich zum "Struer Jernbaneklub". In Folge fortgeschrittenen Verfalls brach 2010 das Dach des Waggons ein, woraufhin das Fahrzeug verschrottet wurde.

Technische Daten Triangel-Beiwagen 1932:
VNJ C 19-20
Anzahl 2
Hersteller DfA
Baujahre 1932
Länge über Puffer 9.660 mm
Achsstand 4.800 mm
zul. Höchstgeschwindigkeit - km/h
Dienstgewicht - t
Sitzplätze 3. Kl. 45
Einrichtung 2 Abt., 1 WC


Abbildungen:

DK6426 DK10333 DK7166


Quellen:
Alkjær, Hans Gram et al. (1976): Motor Materiel 1: Jernbanemotor materiellet fra Triangel. Dansk Jernbane-Klub.


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